PROBLEMSTELLUNG

 

Veränderungen im Bildungssystem, der demografische Wandel und die wachsende Digitalisierung in der Arbeitswelt haben als Herausforderungen in den vergangenen 10 Jahren auf die schulische Landschaft und die regionalen Ausbildungsmärkte eingewirkt. Berufsorientierung und individuelle Förderung sind heute an Schulen und im Berufsbildungssystem stärker verankert. Eine schulisch höhere Qualifikation und die geeignete Motivation sind inzwischen gute Eintrittskarten in eine qualifizierte berufliche Bildung.

Bildungsbenachteiligt und schnell auch abgehängt sind jedoch Jugendliche, die in der zentralen Phase für den Übergang mit Misserfolgserlebnissen zu kämpfen haben. Oft sind ihre Schwierigkeiten eher herkunftsabhängig als tatsächlich ihrem Unvermögen geschuldet. Gelingen der Schulabschluss und der Übergang von der Schule in die Ausbildung nicht, verstärken sich die negativen persönlichen Folgen – und ziehen massive Folgekosten für die Gesellschaft nach sich. 

 

 

Fachkräftemangel betrifft uns alle!

2018 werden drei Millionen Fachkräfte fehlen – in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens wird dieser Mangel wirken. Schon jetzt können in vielen Bereichen des Handwerks, der deutschen Industrie und des Dienstleistungsgewerbes Ausbildungsstellen nicht mehr besetzt werden. Zielgerichtete Maßnahmen und Impulse für die Anwerbung von Auszubildenden und stabile Ausbildungsverhältnisse sind wichtig für eine grundsätzliche Sicherung der wirtschaftlichen Leistungskraft.

 

 Ausbildungsstellen unbesetzt

Fast jeder dritte Betrieb in Deutschland kann seine Lehrstellen nicht besetzen, Begründung ist oft die mangelnde Eignung der Bewerber. Jeder zehnte Betrieb gibt an, keine Bewerbungen zu erhalten.

(Umfrage Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) zur gegenwärtigen Ausbildungssituation, 2017)

 

Berufliche Bildung braucht schulische Qualifikation!

Die Quote der jungen Menschen, die die Schule ohne einen Schulabschluss verlassen und damit deutlich schwierigere Startbedingungen haben, steigt in den vergangenen Jahren wieder an (5,9% ohne Schulabschluss bundesweit).

 

 47.435 ohne Schulabschluss

2015 verließen 47.435 Jugendliche ihre Schule ohne einen Schulabschluss. Weniger als ein Viertel dieser jungen Menschen finden einen Ausbildungsplatz. Bei den Gleichaltrigen mit Hauptschulabschluss liegt die Quote bei 50 Prozent.

(Bildungsstudie der Caritas 2017)

 

Junge Menschen brauchen individuelle berufliche Orientierung!

 

 1/3 ohne klare Übergangsperspektive

Rund ein Drittel der Schulabgänger gehen von der Schule ab, ohne einen Ausbildungsplatz zu haben.

Unter ihnen sind vor allem Jugendliche, die sich schulisch nicht oder „nur“ mit dem Hauptschulabschluss (oder je nach Bundesland den entsprechenden Abschlüssen) qualifizieren konnten.

 

Die Sommerakademien unterstützen benachteiligte Jugendliche, die in unserer Gesellschaft viel zu oft keine echte Chance haben. Ihre Probleme sind auch neben der Schule vielfältig: von geringem Selbstwertgefühl, Elternkonflikten bis hin zu Erfahrungen mit Vernachlässigung, Übergriffen und eigenem Aggressions-Verhalten.

Die umfassende und intensive Unterstützung wirkt: Erfolgreiche und verbesserte Schulabschlüsse und passende Übergänge in Ausbildung oder weitere schulische Qualifikation sind dabei ein Erfolgsnachweis.

Doch die entscheidende Wirkung ist, dass die Jugendlichen aus ihrem oft  resignierten Lebensgefühl eine selbstbewusste Lebensperspektive entwickeln.

Daher ist die DOHLE Stiftung ein stolzer Förderer und Unterstützer der Sommerakademien und der Phase BE gGmbH.

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Felix Dresewski, Geschäftsführer der Kurt und Maria Dohle Stiftung

Was braucht es?

Selbstvertrauen, Chancen und Perspektive

Beschäftigt man sich mit jungen Menschen, ihren schulischen Entwicklungen, beruflichen Ideen und Perspektiven muss man sich lösen von Vorurteilen, Kennzahlen und einfachen Gleichungen.

Man muss sich ernsthaft beschäftigen mit Themen wie Mobilität, falschen Erwartungen, persönlichen Herausforderungen und Worst-Case-Szenarien. Und als Konsequenz Lobbyarbeit für diese Klientel machen, Einblicke geben und Betriebe und gesellschaftliche Institutionen mitnehmen.

Ziel muss es sein, Vernetzungen, individuelle Zukunftsideen und Förderszenarien zu entwickeln– mit positiver Wirkung für den Einzelnen und für die Gesellschaft!

Insbesondere Jugendliche mit schwierigen Startbedingungen brauchen eine Brücke aus Qualifizierung und Motivation, um Ziele zu entwickeln. Professionelle, beziehungsorientierte und individuelle Unterstützung kann sie stärken, sich schulisch zu qualifizieren und beruflich zu orientieren.

Phase BE Infografik Selbstvertrauen, Chancen und Perspektive

Zielgruppe

VIELFALT IN DEN STÄRKEN – VIELFALT IN DEN HEMMNISSEN

Die Sommerakademie will Jugendliche, die aus verschiedenen Gründen bedroht sind, den ersten Schulabschluss zu erreichen und geringere Chancen haben, ihren Übergang in die Berufsausbildung zu erreichen, individuell und nachhaltig fördern.


IHRE  TALENTE WIE AUCH IHRE PROBLEME SIND EBENSO VIELFÄLTIG WIE UNSERE METHODEN IN DER MULTIPROFESSIONELLEN FÖRDERUNG!

Phase BE Zielgruppe Vielfalt in den Hemmnissen

Steine ins Rollen bringen

TEDxLeuphana mit Maren Voßhage-Zehnder

Ergebnisse

Ergebnisse der an der Leuphana Universität Lüneburg nach dem Konzept „Leuphana Sommerakademie – Fit für die Lehrstelle“ durchgeführten Projekte (2007-2016)

Phase BE Infografik 10 Jahre Zahlen Ergebnisse

Förderung

Investition in diese jungen Menschen lohnt sich!

 

Die wirkungsorientierte Investition von Expertise, Geld, Zeit und klugen Netzwerken verhindert falsche Selbstkonzepte, schulische Misserfolge, Ausbildungsabbrüche, Arbeitslosigkeit, Fachkräftemangel und Kosten für die Gesellschaft!

Sie sieht Menschen, gibt Hoffnung, fördert Talente, realisiert Ziele und entwickelt Chancen!

Sie können unsere Arbeit auf verschiedenen Ebenen unterstützen – wir freuen uns, mit Ihnen über Kooperationsmöglichkeiten zu sprechen!

Phase BE Störer Werden Sie Teil !

 

PARTNERSCHAFTEN

 

Strategische Partner

Kurt und Maria Dohle Stiftung, Hans Weisser Stiftung

 

Regionale Partner

Lübeck: Michael-Haukohl-Stiftung, Wessel Stiftungen, Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck, Agentur für Arbeit Lübeck

Hamburg: Friedel und Walter Hoyer Stiftung, Hans Weisser Stiftung, Kurt und Maria Dohle Stiftung, Agentur für Arbeit Hamburg

Essen: Kurt und Maria Dohle Stiftung, GENO BANK ESSEN, Agentur für Arbeit Essen

Ludwigshafen: BASF, Agentur für Arbeit Ludwigshafen

Ingolstadt: IHK für München und Oberbayern, Agentur für Arbeit Ingolstadt

München: IHK für München und Oberbayern, Agentur für Arbeit München

Ehrenamt

Für den in jedem Projekt stattfindenden „Personalertag“ reisen Vertreter von bundesweit agierenden oder regionalen Unternehmen für einen Tag in das Sommercamp, um Probe-Bewerbungsgespräche mit den gut vorbereiteten Jugendlichen durchführen. Nach unserer Erfahrung profitieren beide Seiten sehr! Wir freuen uns über Ihre Unterstützung vor Ort!

 

DER PERSONALERTAG

Kommen Sie für einen Tag ins Sommercamp und gestalten Sie den Personalertag mit !

Kontakt

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Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme!

Projektbüro

Phase BE – Bildung heißt Entwicklung gGmbH

Max-Brauer-Allee 40
22765 Hamburg

Telefon: +49 (0) 40  521  676  80

E-Mail: info@phase-be.de

Strategische Partner von Phase BE – Bildung heißt Entwicklung:  Kurt und Maria Dohle Stiftung und Hans Weisser Stiftung